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Frequenzumrichter SD2B plus

Der Frequenzumrichter SD2B plus erlaubt nicht nur den sensorlosen Betrieb für Niedervolt-Asynchron- und Synchronmotoren mit Drehzahlen bis zu 120.000 1/min, sondern auch eine sensorbehaftete Regelung auf Basis von TTL-Gebern.

So lassen sich Motoren drehzahl- bzw. momentgeregelt betreiben – und zwar ab Drehzahl Null. Die Sicherheitsfunktion „Safe Torque Off“ (STO) ist standardmäßig integriert, sodass stetig steigende Anforderungen an die Maschinensicherheit kostengünstig realisiert werden können.

Durch die NRTL/CSA-Zertifizierung können Anwender die Geräte ohne zusätzliche Abnahmen in Systeme für den US-amerikanischen Markt integrieren.

Highlights

Master-Slave-Betrieb

  • Funktion:  Synchronisation mehrerer SD2B plus / Motoren mittels TTL-Encoder-Eingänge und -Ausgänge.
     
  • Vorteil:  Autarke hochgenaue Synchronisation mehrerer SD2B plus-Frequenzumrichter / Motoren ohne externe Steuerungskomponenten.
     
  • Nutzen:  Geringere Systemkosten.

 

Integrierte Logikspannungsversorgung

  • Funktion:  NRTL/CSA-Zertifizierung.
     
  • Vorteil:  Einfachere Integration in Maschinen für den nordamerikanischen Markt.
     
  • Nutzen:  Geringere Kosten, da keine zusätzlichen Abnahmen notwendig sind.

Parametrierung über USB

  • Funktion:  Logikspannungsversorgung über USB-Schnittstelle.
     
  • Vorteil:  Eine Parametrierung ohne Spannungsversorgung ist über die USB-Schnittstelle möglich, sodass Geräte außerhalb der Maschine einfach vorkonfiguriert werden können.
     
  • Nutzen:  Geringere Prozesskosten.

Das Platzwunder

Das IP20-Gehäuse des SD2B plus überzeugt mit einer reduzierten Bauhöhe von nur 25 mm. Die besonders kompakte Bauform ermöglicht eine einfache und flexible Integration des Gerätes.

Neben zwei TTL-Encoder-Eingängen und -Ausgängen stehen jeweils fünf digitale Ein-/Ausgänge, eine analoge Sollwertvorgabe sowie eine USB-Schnittstelle für eine einfache Parametrierung zur Verfügung.

Alle Steuerungsabläufe lassen sich auch über die standardmäßig implementierten seriellen Busverbindungen mit CAN oder RS232 darstellen.

Die Schnittstellen des Frequenzumrichters SD2B plus

  1. USB-Anschluss, Parametrierung, Diagnose und Betrieb
  2. Analoge Sollwert-Schnittstelle +/-10 V
  3. Integrierte Sicherheit "STO": Anlaufsperre zum Erreichen der Kategorie 4/PL e gemäß EN 13849 1:2015 und EN 61508:2010 SIL3
  4. 5 digitale Eingänge und 5 digitale Ausgänge sowie 24 V DC-Logikspannungsversorgung
  5. RS232- / CAN-Schnittstelle
  6. 2 TTL-Encoder-Eingänge und -Ausgänge
  7. 2 TTL-Encoder-Eingänge und -Ausgänge / BiSS-Renishaw
  8. Motoranschluss
  9. DC-Versorgung
  10. SERVOLINK

Antriebsfunktionen und Sicherheitstechnik

SVC
U/f PWM
HSPWM
Servo
LI
STO

Inbetriebnahme- und Parametriersoftware: drivemaster2

Die Oszilloskop-Funktion ermöglicht die Optimierung der Motoren in der Maschine mit dem drive-setup-tool ohne zusätzliches Messzubehör.

Die übersichtlich gestaltete Software ermöglicht durch Grafiken und Blockschaltbilder eine intuitive Parametrierung. Der „Parameter-Wizard“ führt Schritt für Schritt durch die Inbetriebnahme und unterstützt durch interaktive Hilfen und Kommentare.

Technische Spezifikationen SD2B plus

Gerätetyp Nennleistung1) Nennstrom Spitzenstrom/Zeit Max. Ausgangsspannung1) HxBxT (mm) Gewicht Kühlung
Gehäusegerät (SD2B plus) - 1 x 24...48 VDC Versorgungsspannung
0362171DA1x 2) 740 VA 13 Aeff 15,8 Aeff/10 s 3 x 33 VAC 165 x 120 x 25 0,55 kg Luft
Gehäusegerät (SD2B plus) - 1 x 24...80 VDC Versorgungsspannung
0362171DB1x 2) 940 VA 10 Aeff 12 Aeff/10 s 3 x 55 VAC 165 x 120 x 25 0,55 kg Luft


1) Nennleistung und max. Ausgangsspannung bei kursivgedruckterNetzspannung/Versorgungsspannung
2) NRTL/CSA-zertifiziert

Anwendungen

  • Hochgeschwindigkeitsspindeln sind die Schlüsselkomponenten in einer Werkzeugmaschine. Nur wenn diese optimal betrieben werden, kann auch die erhoffte Bearbeitungsgenauigkeit, Produktivität und Standzeit der gesamten Maschine gewährleistet werden. 

  • Beim Abrichten ist es extrem wichtig, dass die Spindeltemperatur niedrig gehalten wird, denn eine Temperaturentwicklung in der Spindel bedeutet auch ein Längenwachstum und dadurch eine Positionsverlagerung des Werkzeugs. 

  • Kleine CAD/CAM-Fräsmaschinen werden zum Beispiel in Dentallabors, für Schmuck- oder Gravierarbeiten sowie bei der Erstellung von Werbedisplays eingesetzt.

  • Polygonscanner basieren auf speziellen Optiken und werden unter anderem in Sortiermaschinen eingesetzt.

  • In Maschinen für das Direktbelichten, Drucken und die Laserbearbeitung kommen hochkomplexe „Bearbeitungsköpfe“ zum Einsatz, welche von einem leistungsfähigen PC und der dazugehörigen Anwendungssoftware gesteuert werden. 

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