SD2S Servoverstärker

Der smarte Antriebsverstärker für Servoanwendungen

Leistungsfähig, flexibel, preiswert – so lässt sich der Servoverstärker SD2S von SIEB & MEYER beschreiben. Die kompakten Maße erlauben ein platzsparendes Design des Schaltschrankes. Ob Linearmotor, rotativer Servomotor, hochpoliger Torquemotor oder synchrone/asynchrone Werkzeugspindel mit oder ohne Sensor, all diese Antriebsarten beherrscht der SD2S. Zur Anbindung an die übergeordnete Steuerung werden analoge Sollwertsignale (+/-10 V), Puls-Richtungs-Signale, CAN BUS- bzw. Profibus*-Signale /-Protokolle verarbeitet. Alternativ ist eine Ankopplung an eine CNC-Steuerung über das Bussystem SERVOLINK 4 möglich. Die Kommunikation via EtherCAT (CoE)** wird optional angeboten.

*Über SERVOLINK bzw. Anybusadapter
**CoE = CAN over EtherCAT

Universelles Motorgeber-Interface

SD2S bietet die Möglichkeit, die am Markt gängigen Messsysteme für rotative und lineare Motoren auszuwerten. Er beherrscht Systeme mit Absolutwertgeber mit EnDat, Hiperface oder SSI-Schnittstellen, Encoder, Feldplatten, Hallsensoren, linearen Hallsensoren, Linearmaßstäbe mit 1Vss oder TTL-Pegel sowie Resolver.

Integrierte Sicherheit

Mit der integrierten Anlaufsperre kann die aktuelle Sicherheitskategorie 4 erreicht werden. Dies minimiert die Systemkosten, da externe Schutzschaltungen reduziert werden können.

 

Funktion - Vorteil - Nutzen

Umfangreiche Antriebsfunktionen
Funktion
: Frei wählbare Antriebsfunktionen SVC, U/f-PWM, HS-Block und Servo.
Vorteil: In Abhängigkeit von den Applikationsanforderungen kann die optimale Antriebsfunktion ausgewählt werden.
Nutzen: Beste Systemperformance.

Universelles Motorgeber-Interface
Funktion
: Resolver, Encoder/Linearmaßstab (TTL oder Sin/Cos), EnDat, Hiperface, SSI, Hall-Sensor, linearer Hall-Sensor, Feldplatte, NAMUR-Sensor.
Vorteil: Hohe Flexibilität bei der Auswahl des Motorgeber-Interfaces.
Nutzen: Geringere Systemkosten und keine Bindung an einen Motorenhersteller.

Lastindikator
Funktion
: Standardmäßig bietet der SD2S eine hochgenaue Auswertung des Wirkstroms.
Vorteil: Die Auswertung kann zur Realisierung von Funktionen zur Werkzeugüberwachung genutzt werden. Dazu zählen die Erkennung von Werkzeugbruch, Werkzeugverschleiß, das Anfunken (GAP and Crash) und eine optimale Regelung des Bearbeitungsvorschubs.
Nutzen: Geringere Systemkosten und Einsparung kostenintensiver Überwachungssensorik.